Heute habe ich wieder ein richtig schönes, einfaches und vor allem günstiges Rezept für dich, das mich total begeistert hat: Rösti aus dem Waffeleisen. Ja, du hast richtig gelesen – knusprige Kartoffelrösti, aber ganz ohne Pfanne und ohne viel Fett. Die Kartoffel-Rösti sind so lecker und sie sehen auch noch super niedlich aus!

Rösti aus dem Waffeleisen – knusprig, günstig & einfach gemacht
Ich liebe solche Rezepte, die mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem richtig viel Geschmack auf den Teller bringen. Für diese Rösti brauchst du nämlich wirklich nur Basics: rohe Kartoffeln, eine kleine Zwiebel, ein Ei, etwas Mehl und Gewürze wie Salz, Pfeffer, Cayenne und Muskat. Mehr nicht. Perfekt also, wenn du schnell etwas Leckeres zaubern willst, ohne vorher groß einkaufen zu müssen.
Warum Du Rösti unbedingt im Waffeleisen machen solltest
Die Zubereitung ist auch total unkompliziert: Du reibst die rohen Kartoffeln und vermengst sie mit einem Esslöffel Salz. Nach etwa 10 Minuten haben die Kartoffeln ordentlich Wasser gezogen – das drückst du einfach gut aus, entweder mit einem Sieb oder einem Küchentuch. Das ist übrigens ein super wichtiger Schritt, damit die Rösti später schön knusprig werden!
Danach gibst du die geriebenen Kartoffeln zusammen mit der fein geriebenen Zwiebel, dem Ei, etwas Mehl und den Gewürzen in eine Schüssel und vermischst alles gut. Extra Salz brauchst du jetzt nicht mehr, das reicht völlig aus.
Jetzt kommt der spaßige Teil: das Waffeleisen! Einfach leicht mit etwas Öl bepinseln und dann pro Rösti etwa einen gehäuften Esslöffel Teig in die Mitte geben. Ich habe ein Herzwaffeleisen verwendet – das sieht einfach zuckersüß aus – aber ein belgisches Waffeleisen funktioniert genauso gut.

Nach etwa vier Minuten sind die Rösti fertig: außen goldbraun und knusprig, innen schön weich. Je nach Waffeleisen kann die Backzeit aber variieren, im belgischen Waffeleisen kann die Backzeit eventuell vier bis acht Minuten betragen. Einfach ausprobieren und zwischendurch das Waffeleisen öffnen um nachzuschauen. Diesen Vorgang wiederholst du einfach, bis der Teig aufgebraucht ist. Am Ende bekommst du etwa acht bis zehn Rösti – je nachdem, wie großzügig du portionierst.

Knusprig, leicht & fettarm – die Vorteile auf einen Blick
Damit das Ganze auch eine richtig ausgewogene Mahlzeit wird, habe ich dazu einen frischen Kräuterquark serviert. Der bringt nicht nur eine schöne Frische ins Gericht, sondern liefert dir auch ordentlich Protein. Dazu noch ein knackiger Salat – und schon hast du ein leichtes, gesundes und trotzdem sättigendes Essen auf dem Tisch.
Was ich besonders schön finde: Dieses Gericht ist super wandelbar. Die Rösti machen sich nämlich auch hervorragend als Beilage. Mein Sohn – bekennender Fleischliebhaber 🙂 – hat direkt vorgeschlagen, sie das nächste Mal zu einem Braten zu servieren. Fand ich auch eine richtig gute Idee!
Variationen & Ideen für den nächsten Tag
Mir persönlich schmecken sie aber in der vegetarischen Variante mit Quark und Salat am besten. Alternativ kannst du übrigens auch super Tzatziki oder Sour Cream dazu reichen – passt alles wunderbar.
Und noch ein kleiner Tipp: Die Rösti aus dem Waffeleisen schmecken auch kalt richtig lecker! Perfekt also, um sie am nächsten Tag als Snack oder Vesper mitzunehmen. Ich kann mir auch total gut vorstellen, sie am nächsten Tag mit Tomaten und Mozzarella zu überbacken… das steht definitiv auf meiner To-Do-Liste!
Mein Fazit: Einfach, gesund und familientauglich
Ein einfaches, günstiges und unglaublich leckeres Gericht, das die ganze Familie begeistert. Genau so lieben wir es doch, oder?
Probier es unbedingt aus und sag mir, wie es dir geschmeckt hat!

Rösti aus dem Waffeleisen
Zutaten
Kräuterquark
- 500 g Mager-Quark
- 1/2 Bund Schnittlauch (optional Petersilie, oder Kresse, Bärlauch…)
- 1/2 Zitrone – davon der Saft
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 kleiner Schuss Wasser oder Sprudel
Rösti
- 1500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 1 Ei
- 1 Esslöffel Salz
- 2 Esslöffel Mehl – gehäuft
- 1 Prise Muskat
- 1 Prise Cayennepfeffer
- Pfeffer
- Öl geschmacksneutral und hocherhitzbar – beispielsweise raffiniertes Rapsöl
Anleitungen
Kräuterquark
- Schnittlauch waschen und in feine Ringe schneiden.
- Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen und den Saft auffangen.
- Quark mit Zitronensaft, ganz wenig Wasser, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen cremig rühren.
- Schnittlauch unterrühren und im Kühlschrank beiseite stellen.
Rösti
- Kartoffeln schälen und mit dem Hobel reiben.
- Die geriebenen Kartoffeln in einer Schüssel mit einem Esslöffel Salz vermengen und 10 Minuten ruhen lassen.
- Währenddessen eine Zwiebel schälen und ebenfalls reiben.
- Die Kartoffeln in einem Sieb oder einem Küchentuch gut ausdrücken – bis so gut wie kein Wasser mehr austritt.
- Dann die Kartoffeln mit dem Ei, dem Mehl, der Zwiebel und den Gewürzen gut vermengen. Ich mache das mit einem Esslöffel.
- Den Teig für ca. 5 Minuten ruhen lassen.
- Das Waffeleisen erhitzen und mit die Platten mit Öl bepinseln.
- Einen gehäuften Esslöffel des Teigs in der Mitte platzieren und das Waffeleisen schließen.
- So lange backen, bis das Rösti goldbraun und gar ist – bei meinem Waffeleisen dauert das ca. 4 Minuten – es kann aber je nach Waffeleisen länger dauern.
- Den Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
- Die Rösti zusammen mit Quark und Salat servieren.
Notizen

Haben Dir die Rösti aus dem Waffeleisen genauso gut geschmeckt wie uns? Über ein Feedback freue ich mich sehr.
Und wenn Du die vegetarische Küche ebenso sehr liebst wie ich und gerne neue Veggie-Rezepte ausprobierst kann ich Dir sagen: Probiere unbedingt auch mal: würzige Polenta Pizza, oder italienische Malfatti mit Spinat, Ricotta und einer fruchtigen Tomatensoße.