Veggie Bratensoße

„Jetzt geht´s los! Spätzle mit Soß´!“ Spätzle mit Bratensoße ist DAS schwäbische Soulfood. Auch deshalb und weil das einfache Gericht so lecker ist, stehen Spätzle mit Soß´auf beinah jeder süddeutschen Restaurant Karte. Das Gericht steht und fällt aber mit der richtigen Soße. Dabei schmecken die dunkle Bratensoße und die cremige Rahmsoße besonders gut zu den schwäbischen Spätzle. Man beachte, dass in Süddeutschland gerne viel Soße gegessen wird. Da werden dann schnell mal die Pommes und auch der Kartoffelsalat in der würzigen Soße ertränkt. Ein guter süddeutscher Wirt weiß das und zeichnet sich daher auch durch seine Spendabilität mit der braunen Soße aus.

Eine traditionelle Bratensoße wird durch langes Garen von Fleisch und durch Zugabe von Brühe und oder Wein und Gemüse hergestellt. Durch weitere Zutaten wie Tomatenmark, Gewürze, Kräuter und andere, kann die Soße noch verfeinert werden.

Aber auch ohne Fleisch lässt sich eine Soße herstellen, die der Bratensoße sehr, sehr nahe kommt. Der Geschmack kommt durch Röstaromen vom Gemüse, durch das Tomatenmark und durch etwas Rotwein, sowie Sahne, in die Soße. Keine Angst vor dem Wein – der Alkohol verkocht vollständig und zurück bleibt nur ein dezentes Rotweinaroma. Weil die vegetarische Bratensoße aus reichlich Gemüse besteht, landet dieses inkognito auf dem Teller und das ein oder andere Kind wird endlich dazu gebracht Möhrchen und Paprika zu essen. 🙂

Zutaten

  • 3 Esslöffel Pflanzenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 300 ml Wasser
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 3 Esslöffel Sojasoße
  • Paprikapulver und Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 rote Paprika
  • 3 Möhren
  • 1 Kleine Kartoffel
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Dijon Senf
  • Salz zum Abschmecken

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken.

Paprika waschen und würfeln.

Möhren und Kartoffel schälen und zerkleinern.

Öl in einem Topf erhitzen.

Zwiebeln im heißen Fett anschwitzen und glasig dünsten.

Knoblauch, Paprika, Möhren und Kartoffel hinzufügen und bei mittlerer Hitze rösten.

Etwas salzen und pfeffern und mit Paprikapulver und Zucker bestäuben. 

Tomatenmark hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren rösten. Immer dabei bleiben und nicht schwarz werden lassen. 

Mit Sojasoße und Wein ablöschen. Den Satz vom Boden lösen und rühren.

Mit Wasser und Brühe auffüllen und bei halb geschlossenem Topf für ca. 15 Minuten köcheln lassen. Testen, ob das Gemüse weich gekocht ist, ansonsten für ein paar Minuten weiter köcheln lassen.

Topf von der Herdplatte nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Nun Sahne und Dijon Senf hinzufügen, umrühren und nochmals bei niedriger Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen. 

Sehr gut umrühren und abschmecken. Gegebenenfalls noch Wasser hinzufügen und etwas nachwürzen, wenn die Soße zu dick sein sollte.

Die Soße kann auch portionsweise in gut verschließbaren Gläsern, im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dazu die noch heiße Soße in frische, am besten vorher heiß ausgekochte Gläser füllen und sofort den Deckel schließen. Abkühlen lassen und dann im Kühlschrank lagern. Die Soße ist verschlossen für gut zwei Wochen im Kühlschrank haltbar.

Oder die Soße abkühlen lassen und portionsweise in Gefrierbeutel füllen und einfrieren.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß mit diesem Rezept.

Wenn Du die Soße nachgekocht hast, freue ich mich über Kommentare, oder auch über freundliche Kritik. 

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